Kinderwunsch - Naturheilpraxis Britta Pusch

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Unerfüllter Kinderwunsch
Heute entscheiden sich Paare oft immer später dafür, Kinder zu bekommen. Häufig sind Eltern inzwischen jenseits der Dreißig, wenn das erste Kind erwartet wird.
Noch fehlende finanzielle Sicherheit, der Wunsch zunächst der Karriere im Beruf nachzugehen oder „noch nicht Bereitsein“ für ein Kind sind häufig Gründe, warum sich die Familienplanung immer weiter nach hinten verschiebt.
Aber Familienplanung heißt eben nicht zwangsläufig auch, dass es mit dem Kinderwunsch klappt. In Deutschland ist fast jedes zehnte Paar zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos.
Ungewollt Kinderlose warten oft viele Jahre vergeblich auf ein erstes Kind. 53% der Frauen und 62% der Männer mit Kinderwunsch haben bereits länger als fünf Jahre den unerfüllten Wunsch nach einem Kind.
Interessanterweise haben viele Paare aber bis zu diesem Zeitpunkt nicht den Gedanken gehabt, dass es auf „natürlichem Weg“ möglicherweise nicht klappt und daher keine Kinderwunschbehandlung in Erwägung gezogen oder gar genutzt. Dazu haben häufiger Männer das Selbstbild der uneingeschränkten Zeugungsfähigkeit und kaum Zweifel an der eigenen Fruchtbarkeit.
Hinzu kommt, dass die Möglichkeit der eigenen Unfruchtbarkeit sowohl bei Frauen wie auch Männern möglicherweise verdrängt wird, da dies oftmals gleichgesetzt wird mit einer eigenen Minderwertigkeit oder Schwäche.
Und so gehen Jahre ins Land und dann kommt das Erwachen, dass es ggf. doch nicht auf natürlichem Weg klappt. Oftmals beginnt nun für die Paare eine Odyssee, die nicht nur sehr belastend für die Partnerschaft ist, sondern auch körperlich zur Tortur werden kann.
Leider nehmen viele Paare die naturheilkundliche Begleitung zur Erfüllung eines Kinderwunsches oft erst in Anspruch, wenn bereits alle schulmedizinischen Wege ausgeschöpft scheinen. Dabei kann eine naturheilkundliche Vorbereitung auf eine Schwangerschaft durchaus bereits zur Erfüllung des Kinderwunsches oder einer ggf. erfolgreichen schulmedizinischen Behandlung beitragen.
So zeigt eine Studie aus dem Jahr 2008, dass die erhobenen Daten für einen unterstützenden, erfolgssteigernden Effekt der Akupunktur bei IVF (in vitro Fertilisation) sprechen. Link zur Studie: Akupunktur steigert Erfolgsquote nach IVF
In einer Studie von 2018 wurde beschrieben, dass Akupunktur als Mittel gegen Unfruchtbarkeit sowohl bei Männern als auch bei Frauen erfolgversprechende Ergebnisse zeigt. Akupunktur kann laut dieser Studie als erfolgreiche Behandlung zur Wiederherstellung der Fruchtbarkeit bei den Patienten angesehen werden, indem die Spermienqualität und die Funktion der Eierstöcke verbessert und das Hormonsystem und die Hormone ausgeglichen werden. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30337989)
Auch wurden für verschiedene Phytotherapeutika und homöopathische Mittel Studien durchgeführt, die positive Ergebnisse aufzeigten. So beschreibt z. B. die Studie Effects of Withania somnifera on Reproductive System: A Systematic Review of the Available Evidence. aus dem Jahre 2018 den positiven Effekt von Ashwagandha auf die Fortpflanzung.
Die Wirksamkeit ist natürlich immer auch von den Ursachen, warum ein Paar sich den Kinderwunsch nicht erfüllen kann, abhängig. Hier spielen u. a. medizinische Ursachen, die Lebensweise, aber auch die Psyche eine Rolle.
  • Medizinische Ursachen, wovon ca. 30-40 % der Paare betroffen sind, können sein:
    • Infektionen im Genitalbereich,
    • hormonelle Störungen bei Frauen wie z. B. eine Schilddrüsenfehlfunktion, Zyklusstörungen
    • organische Veränderungen an Eileitern, Eierstöcken oder Gebärmutter, Endometriose
    • veränderte Spermienqualität beim Mann
  • Äußere Faktoren und die Psyche können ebenfalls die Erfüllung des Kinderwunsches verhindern:
    • Stress, Schlafstörungen, belastende Lebenssituationen
    • Postpill-Syndrom (länger andauernde Zyklusstörung nach Absetzen der Pille)
    • ungesunde Lebensweise, Über- oder Untergewicht, Nährstoffmängel
    • Giftstoffbelastungen, z. B. Quecksilber, Aluminium, Cadmium
Aber es gibt natürlich auch Paare, bei denen keine konkrete Ursache für die unfreiwillige Kinderlosigkeit ermittelt werden kann. Paare, die organisch völlig gesund sind und trotz schulmedizinischer Kinderwunschbehandlung nicht Eltern werden, bedürfen ggf. einer ganz besonderen Aufmerksamkeit, da hier die Probleme möglicherweise ganz woanders liegen.
Zu Beginn der Begleitung eines Kinderwunschpaares in meiner Praxis findet eine ausführliche Anamnese statt. Diese sollte idealerweise beide Partner mit einschließen, da ich immer wieder feststelle, dass besonders die Männer, was die Qualität von Sperma angeht, einen größeren Aufklärungsbedarf haben. Auch ist es nichts Neues, dass sie das Thema Kinderlosigkeit gerne der Partnerin überlassen und eher einen passiven Part einnehmen. Aber gerade für eine gute Partnerschaft in dieser Zeit ist es wichtig, dass sich ein Paar in den Therapieempfehlungen wiederfindet und nicht einfach nur alles generalstabsmäßig „abarbeitet“. Denn dann kann gerade die Sexualität schnell zum Problem werden.
Liegen zur Anamnese bereits schulmedizinische Untersuchungsergebnisse wie z. B. Berichte über Ultraschalluntersuchungen, Befunde des behandelnden Gynäkologen oder ein Spermiogramm (Ejakulatsanalyse zur Beurteilung der Zeugungsfähigkeit beim Mann) vor, so stehen mit Hormon- und Speicheltests sowie Stuhlanalysen ein erweiterndes Untersuchungsspektrum zur Verfügung, um unter anderem den Hormonstatus sowie die aktuelle Nährstoffversorgung zu analysieren. Die tägliche Messung der Basal-Körpertemperatur bei der Frau sollte ebenfalls unbedingt durchgeführt werden, sofern eine Temperaturkurve noch nicht vorliegt. Mit Hilfe dieser Messungen lassen sich Rückschlüsse auf dem Zyklus und damit auch auf den Eisprung ziehen. Zusammen mit dem durch die Anamnese ermittelten „Lifestyle“ ist dann die Basis für ein individuelles und ganzheitliches Therapiekonzept geschaffen.
Sind im Vorfeld des ersten Besuches in meiner Praxis allerdings noch keine schulmedizinischen Untersuchungen erfolgt, so kann es sein, dass parallel zu meinen Untersuchungen und Diagnostiken ggf. ein (erneuter) Besuch beim Gynäkologen erforderlich ist, um Diagnosen schulmedizinisch z. B. durch Ultraschall abklären zu lassen. Genauso werden in einem solchen Fall die Männer gebeten, ein Spermiogramm anfertigen zu lassen. Ein wichtiger Hinweis für die Männer ist an dieser Stelle, dass die Qualität der Spermien auch „Tagesform“-abhängig ist und durch Faktoren, wie Stress, Alkohol etc., negativ beeinflusst werden kann.
Abhängig vom Befundbild und Alter des Paares kann es aber auch passieren, dass meine Empfehlung dahingehend lautet, parallel zu meiner Therapie, eine schulmedizinische Fortpflanzungsbehandlung, sofern noch nicht durchgeführt, in Betracht zu ziehen.
Im Rahmen des ganzheitlichen Therapiekonzeptes können verschiedenste Therapiemöglichkeiten zur Anwendung kommen. Unter anderem setze ich folgende ein:
Wichtig ist hierbei immer, dass die ausgewählten Therapiemöglichkeiten in der richtigen Reihenfolge zur Anwendung kommen und wie kleine Zahnräder ineinander greifen, um sich gegenseitig positiv zu beeinflussen.

Hinweis:
Alle hier aufgeführten Therapiemethoden sind - wie viele andere Methoden, die in der Naturheilkunde zur Anwendung kommen - im streng naturwissenschaftlichen Sinne nicht oder noch nicht vollständig bewiesen, finden aber inzwischen auch den Weg in die Schulmedizin.
Die getroffenen Aussagen basieren daher auf den Erfahrungswerten von Therapeutinnen und Patientinnen/Patienten und stellen kein Heilversprechen dar.

Die im Text genannten Studien dienen ausschließlich der Ergänzung der hier aufgeführten Informationen. Diese Studien sind keine Empfehlung zur Selbstbehandlung.
Der Einsatz der erwähnten Therapiemethoden oder Medikamente bedürfen immer der Begleitung durch einen erfahrenen Therapeuten.
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